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Trainingsplan im Kampfsport: Aufbau, der sich wiederverwenden lässt
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Sonntagabend, der Plan für die neue Woche fehlt noch. Meistens kommt dabei etwas heraus, das dem Plan von vor zwei Monaten ziemlich ähnlich sieht, nur eben neu getippt. Der Grundaufbau eines Trainingsplans im Kampfsport wiederholt sich, egal ob Karate, Judo, Boxen oder BJJ auf dem Programm steht. Was sich von Einheit zu Einheit ändert, sind Inhalt und Gewichtung, nicht die Struktur.
Aus welchen Teilen ein Trainingsplan besteht
Die meisten Einheiten folgen demselben Grundgerüst, unabhängig vom Stil:
- Aufwärmen. Allgemein und stilspezifisch, oft mit Blick auf das, was in der Einheit folgt.
- Technikteil. Eine neue oder vertiefte Technik aus dem Curriculum, passend zum Gürtelgrad der Gruppe.
- Anwendung. Partnerübung, Sparring oder Kata, je nachdem, was der Stil vorsieht, an der Technik entlang.
- Abschluss. Kurze Reflexion oder Cool-down, Raum für Fragen.
Klingt banal, hilft aber beim Planen: Wer die vier Teile vor sich hat, füllt Felder statt eine leere Seite.
Nach Gürtelgraden und Gruppen staffeln
Trainieren Anfänger:innen und Fortgeschrittene zusammen, braucht der Plan zwei Spalten statt einer: dieselbe Zeitachse, aber unterschiedliche Technik und unterschiedliches Tempo je Gruppe. Am einfachsten geht das, wenn der Technikteil direkt an den Gürtelgrad gekoppelt ist, für den er im Curriculum steht: Beim Planen der zweiten Gruppe sucht man dann nicht erst im Kopf zusammen, was für ihren Grad überhaupt passt.
Warum sich eine Vorlage lohnt
Ein Plan, der gut funktioniert hat, verdient eine zweite Chance. Statt ihn aus dem Gedächtnis nachzubauen, lohnt es sich, ihn als Vorlage zu sichern: Aufbau, Technikauswahl und Timing bleiben erhalten, nur Datum und Feinheiten ändern sich. Damit verschiebt sich die Sonntagabend-Aufgabe von „alles neu schreiben" zu „Vorlage anpassen", und das braucht deutlich weniger Zeit.
Was nach dem Training zählt
Der Plan endet nicht mit dem letzten Übungsteil. Was gut lief und was nicht, gehört notiert, direkt an der Einheit, nicht in einem separaten Heft, das irgendwann verschwindet. Beim nächsten Mal mit derselben Gruppe steht die Notiz dann wieder vor einem, und der Plan wird mit jeder Einheit ein Stück treffsicherer. Das gilt besonders, wenn mehrere Trainer:innen im Team unterrichten: Ohne Notiz bleibt Erfahrung im Kopf der Person, die an dem Tag da war.
Wie DojoPlan das abbildet
Genau diesen Ablauf bildet DojoPlan ab: Der Technikteil kommt aus dem Curriculum eurer Schule, inklusive Gürtelgrad, parallele Gruppen laufen nebeneinander auf derselben Zeitachse, und ein bewährter Plan lässt sich als Vorlage sichern statt neu zu tippen. Notizen zur Einheit landen dort, wo sie beim nächsten Mal wieder auftauchen.