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Wissen

Curriculum für die Kampfkunstschule: Struktur statt verstreuter Notizen

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Das Wissen einer Kampfkunstschule steckt selten an einem Ort: ein Teil in Notizheften einzelner Trainer:innen, ein Teil in alten Word-Dokumenten, ein Teil einfach im Kopf der Person, die am längsten dabei ist. Ein Curriculum bringt das an eine Stelle zusammen, aber nur, wenn es auch so aufgebaut ist, dass man es benutzen mag und nicht nach zwei Wochen wieder liegen lässt.

Module als Grundgerüst

Die meisten Stile lassen sich in wenige große Module gliedern, etwa Kihon (Grundtechniken), Kata oder Formen, Partnerarbeit und Selbstverteidigung, mit anderen Namen je nach Stil, aber ähnlicher Idee. Innerhalb eines Moduls stehen die einzelnen Techniken, jede mit dem Gürtelgrad, ab dem sie verlangt wird. Diese Ebene ändert sich selten, sie ist der stabile Rahmen, in den neue Inhalte einsortiert werden.

Eine Technik, mehrfach verwendet

Eine Technik lohnt sich nur einmal zu beschreiben, nicht bei jeder Übung neu. Im Curriculum hinterlegt, taucht sie in beliebig vielen Übungen wieder auf, von der einfachen Solo-Ausführung bis zur Anwendung mit Partner, und genau diese Übungen wandern dann in die Trainingspläne. Ändert sich die Beschreibung der Technik, etwa weil ein Detail präzisiert wird, gilt das automatisch überall, wo sie verwendet wird.

Medien gehören dazu

Eine Textbeschreibung trägt selten allein. Ein kurzes Video oder ein Bild pro Technik hilft vor allem neuen Trainer:innen und Vertretungen, die eine Technik noch nicht selbst unterrichtet haben, und ersetzt das Nachfragen bei der Kollegin, die es zufällig weiß.

Ein Curriculum lebt

Stile entwickeln sich, Techniken kommen dazu, andere werden nicht mehr unterrichtet. Gelöscht werden sollten sie trotzdem selten, denn sie stecken oft noch in alten Trainingsplänen oder Aufzeichnungen. Ein Archiv-Status löst das: veraltete Techniken bleiben nachlesbar, tauchen aber bei der Planung neuer Einheiten nicht mehr auf.

Wie DojoPlan das abbildet

Genau diese Struktur bildet DojoPlan ab: Module, darin Techniken mit Gürtelgrad, Beschreibung und Video, verknüpft mit den Übungen, aus denen ihr eure Trainingspläne zusammenstellt. Nicht mehr gebrauchte Techniken archiviert ihr, statt sie zu löschen. Das gilt je Schule, für die Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg mit einem gemeinsam gepflegten Curriculum arbeiten wir noch.

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